DIE GESICHTER DAHINTER

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Adama Amadou Dicko spielt seit dem Jahr 2005 N’Goni und baut die Instrumente selbst. Er kommt aus Burkina Faso und ist geborener Fulbe. Die Fulbe sind traditionell ein nomadisches Volk und betreiben Landwirtschaft. Als junger und wissbegieriger Mann begibt er sich auf Reisen und trifft auf die Bambara, eine ethnische Gruppe im Süden des Landes. Von einem dort ansässigen Griot lernt er sowohl die Instrumente zu bauen und zu spielen als auch ihre Vielfältigkeit und traditionelle Bedeutung zu verstehen und zu schätzen. Für ihn ist Musik ein harmonischer Weg Dinge direkt anzusprechen und beim Namen zu nennen. Durch Musik wird man zu einem Boten oder einer Botin. Im Rahmen eines Workshops erzählt euch Adama all dies und noch viel mehr sehr gerne selbst!

Julia Bruch studiert und arbeitet in Wien. Sie kommt aus Österreich und ist geborene Wachauerin. Die WachauerInnen sind traditionell ein Volk von Wein- und Obstbauern. Ganz im Sinne des wachsenden Wachautourismus absolviert sie eine Tourismusschule und begibt sich anschließend auf Reisen. Dort hängt sie den Tourismus an den Nagel und erkennt ihr Interesse an der Vielfältigkeit menschlichen Zusammenlebens. Sie beginnt Kultur- und Sozialanthropologie zu studieren und sich mit und für afrikanische Communities in Wien zu engagieren. Märchen sind für Julia eine Möglichkeit um unterschiedliche Lebensweisen interessant und lebendig zu vermitteln, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Berührungsängste abzubauen. Doch hört am Besten selbst!

Julia und Adama berichten auf Afrika TV:
Erfahren Sie mehr über N’Goni!